Die lange Busfahrt (16 Stunden) haben wir gut ueberstanden. Rainbow Beach ist sehr klein, bietet das noetigste und ist neben dem sehr touristischen Hervey Bay die kuerzere Variante um auf Fraser Island zu kommen. Dafuer gibt es hier einen sehr schoenen langen Strand mit richtig guten Wellen, wo sich Toni gleich mal reingestuerzt hat.
Nach einer erholsamen Nacht starteten wir mit 15 anderen und Guide James unsere Safari auf Fraser Island. Schon beim Beladen der Faehre wussten wir, dass wir mit der gefuehrten Tour die richtige Wahl getroffen haben. (Die meisten Traveller waehlen ja die Self-Drive-Safari, d.h. sie bekommen einen 4x4 Jeep gestellt, wo sie dann 11 Personen reinquetschen.) Einige dieser rollenden Sardinenbuechsen sind naemlich schon vor der Faehre im Sand stecken geblieben. Kaum in unserem Beach-House angekommen, betraten wir als einzige unsere Private Suite und die anderen steckten sie zuesammen in 3 Zimmer. Da waren wir froh, dass wir das Upgrade fuer dieses Zimmer bezahlt haben.
Nach dem Lunch haben wir uns gleich auf den Weg gemacht entlang des 75 mile beach - zum Eli Creek. (Das ganze Regenwasser wird auf dieser Insel durch den Sand gefiltert, somit ist das Grundwasser superkristallklar - der Eli Creek ist der groesste Auslaeufer davon. Hier haben wir ein sehr erfrischendes Bad genossen. Danach gings zum Indian Head - Aussichtspunkt ueber den Klippen, wo wir Schildkroeten, Manta-Rays, Tigerhaie, Delphine und Buckelwale beobachten konnten. Das duerfte Grund genug sein, hier nicht baden zu wollen. Auf dem Rueckweg haben wir noch einen Halt bei den Pinnakles (Coloured Sands) und dem Maheno Shipwreck gemacht.
Nachts hat sich der Himmel ausgesponnen und auch der Tag darauf war wettertechnisch nicht viel besser. Trotzdem liess sich unsere Gruppe den Spass nicht verderben. Wir waren echt froh so ueberdrehte Leute dabeizuhaben - die haben echt jeden Bloedsinn mitgemacht. Das ganze fuehrte dazu, dass wir bei Wind und Wetter in einer arscheskaelte im Lake Birrabeen baden gingen. Da das noch nicht genug war, fuhren wir zum Lake Boomanjin, um nochmal ein Bad im roten Wasser zu nehmen. (fragt nicht genau warum das Wasser rot ist, jedenfalls sind die Baeume daran schuld)
Das Wetter hat sich noch nicht wirklich beruhigt, somit verbrachten wir den Abend im Beachhouse mit komischen aber auch lustigen Spielen und viel Bier. (Die armen Self-Driver, die Campen mussten, taten uns langsam wirklich leid)
Heute frueh sind wir ueber Sandduenen zum Lake Wabby gelaufen, wo Dune Surfing angesagt war - das war ein Mordsspass! Die Duene runter und ins Wasser schanzen - Yeah!!
Jetzt wirds Zeit wieder ein bisschen zu entspannen - morgen fahren wir nach Noosa - und wir koennen nur hoffen, dass wir auch schoenes Wetter haben!
Ja auch in Australien regnets, und das gar nicht so wenig.
Manchmal kommts einem vor, als ob man in einem Film waere, oder als ob man traeumen wuerde - aber wir sind wirklich hier und wir vermissen euch!!!
Ganz liebe Gruesse von ganz weit weg!
Sibylle und Toni
10 Kommentare:
genießt eure zeit, da ist kein genuss...
rot-weiss-rot ist eher grau geworden (geblieben)...
sg from götzis
josel
...
ps: falls ihr in zz vergisst wo ihr wohnt hier kleine abhilfe: http://geo.vkw.at/WebCity/FrontController?project=goetzis6840
sure, why not!
wer soll das bezahlen
wer hat so viel pinke pinke
ja die finazkrise macht uns hier zu schaffen
ich hab nix mehr und das beste dran:) ich hab ni was gehabt.....
hihihihihihihihihihihihihihihihihiih
nur schulden und die sind jetzt auch nix mehr wert
hihhihihihiihihi
na denn best wishes und genießt die zeit da unten
i kum o no irgend wenn do ache
und wenn i 70ge bin ;)
Erdgeschichtliche Entstehung
Mit Hilfe der hier farbig markierten paläobiogeographischen Verbreitungsgebiete von Cynognathus, Mesosaurus, Glossopteris und Lystrosaurus lässt sich die Anordnung heute getrennter Kontinente zu Gondwana rekonstruieren.
Mit Hilfe der hier farbig markierten paläobiogeographischen Verbreitungsgebiete von Cynognathus, Mesosaurus, Glossopteris und Lystrosaurus lässt sich die Anordnung heute getrennter Kontinente zu Gondwana rekonstruieren.
Der Kontinent Australien war Teil des südlichen Superkontinents Gondwana, der vor etwa 200 Millionen Jahren aufgrund der Kontinentaldrift vom Urkontinent Pangaea getrennt wurde.
Nachdem sich nacheinander Afrika und Madagaskar (vor ca. 160 Millionen Jahren), Indien (vor ca. 125 Millionen Jahren) und Neuseeland (vor ca. 80 Millionen Jahren) von Gondwana abspalteten, driftete der australische Kontinent langsam nach Norden, blieb aber bis vor 45 Millionen Jahre weiterhin mit Antarktika verbunden. Während dieser Zeit bildeten Australien, Neuguinea und Tasmanien eine zusammenhängende Landmasse, Sahul. Vor 15 Millionen Jahren kollidierte der nördliche Teil Sahuls mit Südostasien, wodurch sich die Gebirge Neuguineas auffalteten. Aus dieser Kollision entstand auch die Torres-Straße, die allerdings zu dieser Zeit noch über dem Meeresspiegel lag. Erst vor 8000 Jahren wurde die Torres-Straße, vor etwa 12.000 Jahren auch die Bass-Straße überflutet und damit die kontinuierliche Landverbindung zwischen Neuguinea, Australien und Tasmanien unterbrochen.
Während der Kontinent Teil Gondwanas war, herrschte ein mildes Klima vor. Nach der Trennung von Antarktika kam es durch die neu auftretenden Meeresströmungen zwischen diesen Kontinenten zu einem kühleren und trockeneren Klima. Dieser Effekt wurde noch verstärkt, nachdem sich auch Südamerika und der antarktische Kontinent trennten und damit der Antarktische Zirkumpolarstrom einsetzte.
Der Kontinent Australien liegt heute auf der australischen Kontinentalplatte, die als Teil der größeren indisch-australischen Platte gesehen wird. Sie umfasst Australien, die südlichen Teile der Insel Neuguinea, den nördlichen Teil Neuseelands sowie den östlichen Indischen Ozean, den Indischen Subkontinent und einen Teil des Pazifischen Ozeans. Der Kontinent bewegt sich heute mit einer Geschwindigkeit von 73 mm pro Jahr in Richtung Nordosten.
Geographie
Lage Australiens
Lage Australiens
Der Kontinent Australien umfasst eine Hauptlandmasse, das eigentliche Australien oder frühere Neuholland, und die vorgelagerten Inseln Tasmanien und Neuguinea welches auch Papua oder Irian genannt wird. Der nördlichste Punkt liegt direkt am Äquator, auf der Insel Kabare, im Süden erstreckt sich der Kontinent bis zum Südostkap auf Tasmanien bei 43° Süd. Die Ost-West-Ausdehnung reicht vom Kap Byron am 153. Längengrad Ost bis zum Cape Inscription am 113. Längengrad Ost. Mit einer Fläche von 8.500.000 km² ist er fast so groß wie Europa und etwa viermal so groß wie die größte Insel der Erde, Grönland.
Physische Geographie
Australien zeichnet sich durch sein trockenes, flaches Hinterland aus. Im Osten wird das flache Zentrum von der Great Dividing Range begrenzt, die mit dem Mount Kosciuszko eine Höhe von 2228 Metern erreicht. Diese Gebirgskette zieht sich bis nach Victoria im Südosten. Im dünn besiedelten Westen des Kontinents befinden sich die australischen Wüsten, wie beispielsweise die Nullarbor-Wüste. Diese flachen Landschaften werden nur gelegentlich von Erhebungen wie den Macdonnell Ranges unterbrochen. Markantes Wahrzeichen des australischen Festlandes ist der Inselberg Uluru, der von den Aborigines als heilige Stätte betrachtet wird.
Im Gegensatz zum Rest des Kontinents befinden sich auf Neuguinea aufgrund der Kollision mit der Eurasischen Kontinentalplatte stark zerklüftete Gebirge. Eine etwa 200 km breite Gebirgskette durchzieht die gesamte Insel von West nach Ost. Hier befinden sich die höchsten Berge des Kontinents, der Puncak Jaya mit 4.884 m und der Mount Wilhelm mit 4.509 m.
Zu den bekanntesten Flüssen gehören beispielsweise der Darling River, Murray River, Snowy River und der Sepik River (Neu Guinea). Das Innere Australiens ist arm an Süßwasser-Reservoirs, große Salzseen wie Lake Eyre bestimmen die Landschaft. Lake Eyre stellt mit 15 m u.NN auch die tiefst gelegene Stelle Australiens dar.
siehe auch Geographie Australiens
Klima
Klimazonen
Klimazonen
Der Kontinent nimmt drei Klimazonen ein: die tropische Zone (nördlich des Wendekreis des Steinbocks), die subtropische Zone (südlich des Wendekreis des Steinbocks) und die kühlgemäßigte Zone im äußersten Süden und auf Tasmanien.
Neuguinea im äußersten Norden ist ganzjährig starken tropischen Regenfällen ausgesetzt. Durchschnittstemperaturen an der Küste liegen hier meist bei etwa 27 °C. In den höheren Gebirgsregionen kann es jedoch auch zu Nachtfrost kommen, die höchsten Gipfel tragen Gletscher.
Im Bereich der Hauptlandmasse treten dagegen deutliche saisonale Klima-Unterschiede hervor. Wetterbestimmend sind hier hauptsächlich drei Phänomene, der tropische Tiefdruckgürtel, die Passatwindzone und die subpolaren Westwinde. Im Sommerhalbjahr von November bis April treten im Norden aufgrund eines Hitzetiefs starke Regenfälle auf. Zusätzlich kommt es über der Timorsee zu Wirbelstürmen. Südaustralien liegt zu dieser Zeit im subtropischen Hochdruckgürtel und bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Im Winterhalbjahr, Mai bis Oktober, bleibt dagegen der Norden aufgrund eines Hochdruckgebiets trocken, Süden und Südwesten des Landes liegen in der Westwindzone und sind Niederschlägen ausgesetzt. Südostpassatwinde bringen den Gebirgen des Ostens ganzjährig Steigungsregen.
Das Zentrum des Landes bleibt ganzjährig weitgehend trocken, 80 Prozent der Fläche Australiens sind semiaride und aride Gebiete mit weniger als 250 mm Niederschlägen im Jahr.
Südaustralien ist das bevölkerungsreichste Gebiet im Bereich des südlichen Ozonlochs.
Siehe auch Klima in Australien
Ökologie
Kleiner Paradiesvogel (Paradisaea minor)
Kleiner Paradiesvogel (Paradisaea minor)
Aufgrund seiner Größe und Lage existiert in Australien eine bemerkenswerte Vielfalt an Ökosystemen, von Wüsten, Halbwüsten, Steppen und Savannen, über den gemäßigten bis zum tropischen Regenwald. Diese werden durch zahlreiche australische Nationalparks und den Lorentz-Nationalpark in West-Neuguinea geschützt. Einen einzigartigen Lebensraum bildet das 2.012 km lange Great Barrier Reef. Dieses Korallenriff vor der Nordostküste Australiens wurde im Jahre 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Die biogeografische australische Region schließt auch die indonesischen Inseln östlich von Bali mit ein. Die Grenze zur orientalischen Zone wird dabei durch die Wallace-Linie gebildet. Durch die lange Isolation des Kontinents konnte sich hier eine Flora und Fauna etablieren, die weitgehend unbeeinflusst von evolutionären Entwicklungen auf anderen Kontinenten blieb. Alle rezenten Arten der Kloakentiere kommen nur in Australien und Neuguinea vor. Der Kontinent weist außerdem die weltweit höchste Diversität an Beutelsäugern auf. Besonderheiten der Vogelwelt sind beispielsweise die Paradiesvögel, eine auf die tropischen Regionen beschränkte Familie. Die Flora weist Ähnlichkeiten zu Florenelementen Südamerikas sowie zu Fossilfunden in der Antarktis auf, ein Hinweis auf die erst späte Trennung dieser Kontinente.
Vor allem auf dem australischen Festland gefährden durch den Menschen eingeführte Tierarten das ökologische Gleichgewicht. So haben Füchse, Katzen und Hunde zur Ausrottung mehrerer kleiner Beutelsäugerarten beigetragen, Huftiere zerstören den empfindlichen Boden und zur Jagd eingeführte Wildkaninchen konkurrieren erfolgreich mit den heimischen Pflanzenfressern.
siehe auch Fauna Australiens
Bevölkerung
Der Kontinent Australien ist mit ungefähr 28,4 Millionen Einwohnern nach der Antarktis der bevölkerungsärmste.
Indigene Bevölkerung
Die indigene Bevölkerung des Kontinents setzt sich aus den Aborigines der Hauptlandmasse, den Tasmaniern, den Papua sowie den melanesischen Völkern Neuguineas und der vorgelagerten Inseln zusammen. Diese Gruppen bilden jedoch keine einheitlichen Kulturen, sondern bilden eine Vielzahl von sprachlich und kulturell abgrenzbaren Einheiten. Namentlich die Bevölkerung Neuguineas gilt als eine der heterogensten der Welt. Während in Papua-Neuguinea weiterhin ein Großteil der Bevölkerung und auch in West-Papua noch fast die Hälfte der Einwohner indigenen Ursprungs ist, stellen die Aborigines nur noch knapp zwei Prozent der australischen Bevölkerung. Die Tasmanier wurden nach der Besiedlung durch die Europäer fast vollständig vernichtet.
siehe auch Indigene Völker Australien-Ozeaniens
Einwanderung
Aufgrund der unterschiedlichen Kolonialgeschichte der australischen Regionen sind auch die Einwanderungsmuster sehr verschieden. So ist die Mehrheit der Bevölkerung des australischen Bundes britischstämmig, seit den 70er Jahren nimmt jedoch die Zuwanderung aus dem asiatischen Raum zu. In Papua-Neuguinea hat Einwanderung nie eine bedeutende Rolle gespielt, während das Transmigrasi-Programm der indonesischen Regierung zur Umsiedlung von etwa 1,2 Millionen Menschen, vor allem aus Sumatra und Java, nach West-Papua geführt hat.
Sprachen
In Neuguinea sind weiterhin mehrere hundert Papua-Sprachen verbreitet, als Verkehrssprache hat sich hier jedoch Tok Pisin durchgesetzt. Amtssprache Australiens und Papua-Neuguineas ist Englisch, in West-Papua Bahasa Indonesia.
siehe auch Sprachen Papua-Neuguineas, Australische Sprachen
Religion
Die Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Religionsgemeinschaften an, vor allem in Papua-Neuguinea ist der Anteil mit 96 Prozent aufgrund erfolgreicher Missionierung sehr hoch. Die Ausübung des Glaubens erfolgt jedoch häufig in Kombination mit traditionellen Glaubensvorstellungen mit animistischem Hintergrund. In West-Papua stellen Muslime etwa 20 Prozent der Bevölkerung, vor allem indonesische Einwanderer.
Geschichte
Besiedlung
Der australische Kontinent wurde vor mindestens 50.000 bis 60.000 Jahren von Südostasien aus besiedelt. Bis vor 35.000 Jahren hatte sich die Bevölkerung über die kontinuierliche Landverbindung bis nach Tasmanien ausgebreitet. Die ersten menschlichen Gemeinschaften besiedelten vermutlich die Küste. Vor etwa 30.000 Jahren entstanden dann auch die ersten Siedlungen im Hochland Neuguineas.
Entdeckung
Schon im Altertum ist von einem südlichen Kontinent, wie Ptolemäus ihn im 1.und 2. Jh. n. Chr. als terra australis incognita (unbekanntes südliches Land) erwähnt, ausgegangen worden, als nötiges Gegengewicht zu Eurasien. Doch die Vorstellung, der Äquator sei eine Feuerbarriere, machte eine mögliche Entdeckung unmöglich. Nach seiner Entdeckung wurde Terra Australis Incognita zuerst in Terra Australis und schließlich Australien umbenannt.
Neuguinea war der erste Teil des Kontinents, der Anfang des 16. Jahrhunderts von europäischen Seefahrern gesichtet wurde. 1526 landete der Portugiese Jorge de Meneses durch Zufall auf der Insel. Von ihm stammt angeblich auch der Begriff Papua, malaiisch für kraus, als Anspielung auf das krause Haar der melanesischen Bevölkerung. Nach der Landung des Spaniers Íñigo Ortiz de Retez 1545 begann man mit dem Export von Edelhölzern und anderen Luxusgütern.
Der Hauptteil des Kontinents wurde im Jahr 1606 durch den Niederländer Willem Jansz entdeckt. In den folgenden Jahrzehnten strandeten weitere holländische Handelsschiffe an der australischen Küste, maßen dieser Entdeckung jedoch keine besondere Bedeutung bei. Im Jahre 1642 entschloss sich die Niederländische Ostindien-Kompanie jedoch zu einer geplanten Erforschung des Kontinents. Dabei entdeckte Abel Tasman das heutige Tasmanien. In einer Expedition unter Willem de Vlamingh ab 1696 wurden weite Teile der Westküste kartografiert. Da die Landschaft aber trocken und unfruchtbar wirkte, zeigten die Holländer kein Interesse, Australien zu kolonisieren.
Kolonisation
Im April oder Mai des Jahres 1770 erreichte James Cook die fruchtbare Ostküste und nahm Teile des Landes als britische Kolonie New South Wales für England in Besitz. Diese war als Sträflingskolonie geplant, die ersten Schiffe mit Siedlern und Sträflingen trafen am 26. Januar 1788 in Sydney Cove ein. Bis 1836 werden weitere Kolonien gegründet, die das gesamte Australien, abgesehen von Neuguinea unter britische Kontrolle bringen.
1828 beginnt mit dem Erwerb der Halbinsel Vogelkop durch die Niederländer auch die Kolonisation Neuguineas. Den Rest der Insel teilen 1884 die Niederlande, Großbritannien und das Deutsche Reich unter sich auf. Der Westteil geht an die Niederlande, Großbritannien erhält den Südosten, Deutschland den Südwesten. 1906 wird der britische Teil an Australien übergeben, der deutsche Teil geht 1919 unter australische Kontrolle.
Unabhängigkeitsbestrebungen
Zwischen 1855 und 1890 erhielten die einzelnen britischen Kolonien des Hauptkontinents das Privileg des Responsible Government und damit eine größere Unabhängigkeit vom britischen Empire. London behielt allerdings vorerst die Kontrolle über Außenpolitik, Verteidigung und Außenhandel. In den Kolonien beginnen die Planungen für einen Zusammenschluss der Einzelstaaten.
Am 1. Januar 1901 formierten sich die einst voneinander unabhängigen Kolonien des Festlands mit Tasmanien zum Commonwealth of Australia. Am 26. September 1907 erhält der Australische Bund mit dem Dominionstatus die nahezu vollständige Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien. Damit konnte die Innenpolitik Australiens nach eigenen Wünschen gestaltet werden, während die Außenpolitik noch vorrangig vom britischen Foreign Office geführt wurde. Erst mit dem Statut von Westminster (1931) erhielt der Staat Australien formell seine vollständige Unabhängigkeit. So wurde z. B. der Erste Weltkrieg nicht von Australien erklärt, aber den Friedensvertrag von Versailles (1919) konnte es schon unterschreiben.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Norden Neuguineas von 1942 bis 1945 von Japan besetzt. Auch das australische Festland war in dieser Zeit von japanischer Invasion bedroht.
Indonesien, seit 1949 unabhängig, erhob Anspruch auf den Westteil Neuguineas, dieser blieb aber vorerst niederländisch. 1957 begannen die Niederlande und Australien Pläne für die Unabhängigkeit eines vereinigten Neuguineas in den 1970er Jahren zu entwickeln. 1961 wurde eine Versammlung in West-Neuguinea abgehalten und ein Parlament, der Nieuw Guinea Raad, eingeführt. Indonesien marschierte daraufhin ein und begann etwas später, die Papua aus Gebieten zu vertreiben, in denen Siedler aus Indonesien angesiedelt werden sollten. 1963 wurde West-Neuguinea offiziell indonesische Provinz. Trotz fortlaufender Autonomie-Bestrebungen erkennt Indonesien die Unabhängigkeit der Provinz bis heute nicht an. Der östliche Teil der Insel erhielt 1975 die vollständige Unabhängigkeit von Australien.
Das Commonwealth of Australia
Australien trat dem 1920 gegründeten Völkerbund als Gründungsmitglied bei. Dies erlaubte es, dass ein Völkerbundsmandat für das ehemalige deutsche Schutzgebiet Kaiser-Wilhelms-Land auf Neu-Guinea und das Bismarck-Archipel an Australien ging. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Australien Mitglied im Commonwealth of Nations.
Australien war militärisch nicht nur an den beiden Weltkriegen, dem Korea-Krieg und dem Vietnam-Krieg beteiligt. Während des malaiischen Ausnahmezustandes (en:Malayan Emergency) (1948–1960) entsandte Australien 1955 Truppen. Auch bei der anschließenden indonesisch-malaysischen Konfrontation (en:Indonesia-Malaysia confrontation) (1962–1966) waren ab 1965 auf malaysischen Wunsch australische Soldaten beteiligt.
Ein weiterer Truppeneinsatz von großer Bedeutung war 1999 die Teilnahme an der internationalen Friedenstruppe in Osttimor, die zur Unabhängigkeit Osttimors von Indonesien führte.
Papua-Neuguinea
In der östlichsten Insel des Staates Bougainville entzündete sich 1988 durch eine abgelehnte Forderung nach Entschädigung für die von einer Kupfermine verursachten Umweltschäden ein Bürgerkrieg. Dabei sollen etwa 20.000 Menschen zu Tote gekommen sein. 1990 zog sich die Regierungsarmee zurück und verfügte eine Blockade der Insel. 1992 marschierten dann Regierungstruppen wieder ein, aber erst 1997 kam es zu einem Waffenstillstand und zu Verhandlungen, die 2001 mit einem Friedensabkommen erfolgreich beendet wurden.
Siehe auch: Geschichte Australiens
Wirtschaft
Bodenschätze
An Bodenschätzen finden sich Gold, Silber, Diamanten, Steinkohle, Eisenerz, Bauxit, Kupfer, Nickel, Zinn und Uran. Im Jahre 2002 waren 55 % aller Exporte des Staates Australien Rohstoffexporte, wobei Kohle mit 11,1 % das wichtigste Exportprodukt war. Für Papua-Neuguinea war der Rohstoffexport noch wichtiger, er belief sich auf 70 % bis 80 % der gesamten Exporte. Die wichtigsten Rohstoffprodukte waren Gold, Erdöl und Kupfer. In West-Neuguinea liegt die größte Kupfermine der Welt. Daneben gibt es noch Goldminen und speziell der illegale Holzhandel ist von großer wirtschaftlicher und ökologischer Bedeutung.
Landwirtschaft
Ackerbau kann im Staat Australien nur an den Küsten betrieben werden, wobei selbst die besten Flächen, so z. B. die vorwiegend im Südosten liegenden Weinbau-Gebiete, gelegentlich künstlich bewässert werden müssen. Aus diesem Grund liegt der Hauptanteil der Landwirtschaft in der extensiven Viehhaltung.
Mit etwa 100 Millionen Hausschafen im Jahr 2003 werden 25 Prozent der Weltproduktion an Wolle in Australien erzeugt. Die Schafe weiden in den noch teilweise fruchtbaren Gebieten des Outback auf Farmen mit im Durchschnitt 3.000 Tieren, wobei einzelne Farmen auch über 100.000 Tiere beherbergen. Daneben ist auch die Produktion von Lammfleisch und Schaffleisch von wirtschaftlicher Bedeutung. Fast die gesamte Produktion an Merinowolle stammt heute vom australischen Merinoschaf. Diese Schafrasse wird heute in Peppin, Saxon, South Australian und Spanish unterteilt, die jeweils besondere klimatische Anpassungen zeigen. Neben den Merinoschafen ist die Kreuzung von Merinoschaf und Border Leicester-Schaf am häufigsten in Australien anzutreffen.
Die Landwirtschaften Papua-Neuguineas und West-Neuguinea sind hauptsächlich auf den lokalen Bedarf ausgerichtet.
Politik
Der Staat Australien
Elizabeth II. ist zurzeit Königin Australiens und damit das Staatsoberhaupt Australiens. Als ihre Vertretung gibt es einen Generalgouverneur (siehe: en:Governor-General of Australia) und je einen Gouverneur (siehe: en:Governors of the Australian states) für die sechs Staaten Australiens.
Neben den engen außenpolitischen Beziehungen, welche mit der Mitgliedschaft im Commonwealth of Nations verbunden sind, pflegt Australien intensive politische und militärische Kontakte mit den USA. Als Folge des Pazifikkrieges entstand 1952 das ANZUS-Abkommen. In diesem wurde militärische Unterstützung auf Gegenseitigkeit zwischen USA, Australien und Neuseeland vereinbart. Der erste Ernstfall waren die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA, was zur australischen Beteiligung mit anfänglich 2.000 Soldaten am Irak-Krieg und 300 Kommandosoldaten am Krieg in Afghanistan führte.
Die militärische Beteiligung Australiens an der indonesisch-malaysischen Konfrontation führte 1971 zur Gründung des Fünf-Mächte-Verteidigungsarrangement (FPDA) zwischen Großbritannien, Australien, Neuseeland, Malaysia und Singapur.
Nach dem Anschlag von Bali 2002 und dem Terroranschlag auf die australische Botschaft 2004 in Jakarta verstärkte sich die Kooperation mit Indonesien in Sicherheitsfragen.
In der Handelspolitik vertritt Australien seine Interessen verstärkt zugunsten seiner exportorientierten Rohstoffindustrie. Dazu gehören beispielsweise die Nicht-Ratifizierung des Kyoto-Protokoll und die vielen Streitigkeiten mit der EU im Rahmen der Welthandelsorganisation. Auch durch die Mitgliedschaft in der APEC, die im pazifischen Raum eine Freihandelszone einrichten will, versucht Australien seine Interessen zu vertreten.
Zwischen Neuseeland und Australien besteht seit 1983 ein Freihandelsabkommen, Closer Economic Relations genannt, welches einen freien Arbeitsmarkt einschließt. Dadurch ist ein fast vollständig freier Markt von etwa 22 Millionen Menschen entstanden. Mit China spricht Australien über eine Freihandelszone, da so der chinesische Rohstoffbedarf und der australische Bedarf an günstigen Konsumgütern kostengünstig gedeckt werden könnte.
Papua-Neuguinea
Elizabeth II. ist das Staatsoberhaupt von Papua-Neuguinea, vertreten durch einen Generalgouverneur. Das Land ist seit seiner Unabhängigkeit von Australien 1975 Mitglied im Commonwealth of Nations und seit 1993 im APEC. Zu den Staaten und abhängigen Gebieten Ozeaniens bestehen politische Bindungen durch die Mitgliedschaft in der Pacific Community und dem Pacific Islands Forum.
In Bougainville, der östlichsten Insel des Landes, gab es 2005 Wahlen zur ersten autonomen Provinzregierung, wodurch der Bürgerkrieg dort vorläufig befriedet ist. Erst mit dem vereinbarten Referendum über eine Unabhängigkeit der Insel wird das Thema dann endgültig geklärt sein.
West-Neuguinea
* West-Neuguinea (bis 2002 Irian Jaya.) – indonesische Provinz (Teil Neuguineas)
Bewaffnete und unbewaffnete Unabhängigkeitsbewegungen engagieren sich für eine Unabhängigkeit des Gebietes von Indonesien. Seit 2002 gilt ein Autonomiegesetz für die Region, das erstmals eine Interessenvertretung für Papua institutionalisiert und einen größeren Teil der vor Ort erwirtschafteten Gewinne aus dem Holzhandel und den Bergbaubetrieben den Bewohnern zugute kommen lässt. Allerdings steht das Gesetz bisher nur auf dem Papier.
toni : röchamar oane???
schöa bru scho
urlaubslektüre
...auch wenn ihr bei dem trubel nicht ans lesen kommt. bei den surfbildern kam mir gleich der roman von tim winton in den sinn: "breath".
geile surfszenen samt hai. als wär ich auch schon wellenreiten gewesen;-)
schönstes herbstwetter haben wir auch hier, vollmond ist vorbei, habt ihr jetzt auf der südhalbkugel eigentlich neumond?
tim winton: "atem" aca "breath"
ich les grad "fleisch ist mein gemüse" - bestens geeignet für herbstliche nebelabende. samt bratenkoller im herd.
wär ich jetzt gern am strand!
dieter. (wie anonym vorher, auch)
wia hondars !? köreg wias uschaut :-)) weitermachen paaaaaaaaaaaaast.!
kurzer Lagebericht aus Vorarlberg.
Sonntag, 19.10.2008 10 Grad leicht bewölcht mo di regen etwas kühler bin mit am gügs grad am internet pokara--
so
was esch passiert die letzt zit hmmmmmm
schlechte nachricht zuerst.
da haider heatz putzt jo eba
da jörg kärnten is a wohnsinn!
und wia o no!! zerscht im casino gsi noche -ab ina schwulenlokal heatz e on a gsoffa und isch nochard mit 148 und 1,8 promille in an betonpfeiller ichekarcht
aus die maus .aber üsere politiker stonnd zu eam afoumol ..heat amol a körige beerdigung kriagt
hetsch fasch moana könna da papscht ischt gstorba..
ok was no
a jo da frank heat iatz o an plasma koft nur ischdar ungefähr doppelt so gross wia mina
hammar doch denkt das es net so lang got
a genua altach heat gradd 3 zu 4 gegen salzburg varlorra
uje toni du fällscht als fan do
da pokerraum isch o fertig wora herrvorragend!! ha amol scho an huffa bsoffnas gsindl dun ka :-)
sunsch e nix bsundregs muss jetz witar pokara tulledu
jo hallöle us am ländle!
also i muss noch für da toni hinzufüga, dass altach zur halbzit 2:0 gführt hat bis der närrsche janko 4 tore hinteranander gschossa hat!! aber toni, wohrschindlich hasch di eh scho sel informiert... ajo, da engl würd viellicht wieder präsident... seht mol die gerüchteküche!
mann-o-mann, was red i do eigentlich, ma tät moana i bin an eingfleischa fußball-fan (tüf in mir dinna bin is wohrschindlich eh, da markus färbt halt doch a biz ab *gg*)
susch alles ok im ländle. hat wiedermol glob 20 grad und herrlicha sonnenschein, furchtbar halt zum schaffa!!
gnüassans witterhin und honds fein.
glg
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