
Yipieeee!
Es geht weiter die Küste entlang Richtung Südosten. Das Wetter hat sich leider verschlechtert und ist teils sehr windig, fast schon stürmisch. An einer Passage wird der Verkehr sogar angehalten, damit man den Sand von der Straße bahnen kann. In Betty's Bay gibt's nochmal eine Pinguin Kolonie zu sehen. So putzig sie auch sind, sie stinken doch enorm. Weiter geht es vorbei an kleinen Küstenortschaften bis nach Hermanus. Wenn man zur Richtigen Saison hier wäre könnte man vom Land aus Glattwale beobachten, wofür der Ort eigentlich berühmt ist. Trotzdem checken wir hier in ein Guesthouse ein gehen in die Stadt ein wenig shoppen. Dank Ausverkauf werden wir beide fündig, ansonsten sind die Preise nicht unbedingt günstiger als bei uns. Ich stehe gerade noch mit drei Teilen in der Umkleide, als plötzlich die Musik aus geht und alles verdächtig ruhig wird. OK, ist wohl Ladenschluss - schnell zahlen und raus. Um 17.00 Uhr schließt alles und die Stadt ist wie ausgestorben. Na dann Zeit für ein Bierchen in einer Bar bis der Hunger kommt. Wir genießen feine Tapas. Zuhause wird noch ne Flasche Wein geöffnet + Chips + Musik und die Urlaubsstimmung ist wunderbar.

hier wird Sand statt Schnee von der Straße gebahnt

dem schlechten Wetter nach ...

Pinguine in Betty's Bay

Hermanus


Toni in seinem Lieblingsladen - Biltong!


Ja, ja, Frauen wenn sie was gekauft haben ...
Am Morgen geht's dann erst nochmal zum Surfshop - war ja gestern noch nicht ganz fertig ;-) 2 Shirts später gehen wir in die Zebrabar frühstücken. Die Frühstückseier zu einem fantastischen Preis schmecken superlecker. Nun wartet Cape Agulhas auf uns - der südlichste Punkt Afrikas. Umso weiter wir nach Süden fahren, desto besser wird das Wetter. So haben wir eine tolle Sicht vom Leuchtturm aus. Hier kreuzen sich die beiden Ozeane (Indischer und Atlantischer). Auf dem Rückweg finden wir einen tollen Strand und packen unser Picknick aus - Biltong (getrocknetes Fleisch, ähnlich wie Mostbröckle), Cheddar und Tomaten, Brot und zum drüberstreuen noch ein Kuchen. Sehen dabei den wilden Wellen des indischen Ozeans zu und träumen von einem Aussteigerleben ... es wird Zeit nach Swellendam zu fahren - die drittälteste Stadt in Südafrika. Wir fahren 2 Stunden durch eine unglaubliche Landschaft. Riesige Weiten, zumeist komplett kahl und die Farben grün, gelb, rot und braun wechseln sich ab.

Cape Agulhas - der südlichste Punkt Afrikas

Hier treffen der atlantische und indische Ozean aufeinander

vom Leuchtturm oben ...

... wird man mit diesem Ausblick über die beiden Ozeane belohnt

Picknick am Strand

Kuchen mampfen

In Swellendam (30.000 EW) angekommen, checken wir im Cypress Cottage ein, ein sehr altes Anwesen (ca. 1796). Tolle Zimmer, super Garten mit Pool. Zeit ne Runde schwimmen zu gehen, während Toni ein Windhoek (namibisches Lager-Bier) genießt. Zum Essen gibt's heute ein unvergleichlich gutes Springbock-Fillet und für mich ein leckeres Cape-Malay Curry.

auf dem Weg nach Swellendam

kahle Landschaft
Cypress Cottage in Swellendam




Windheok - der Favorit unter den Bieren

das ist mal ne Weinkarte

leckeres Cape Malay Curry

ein vorzügliches Frühstück in toller Umgebung


typisches Frühstück - die Eier gibt's auch fried, scrambled, boiled, als Omelett oder gepoached
Bevor wir Swellendam wieder verlassen besuchen wir das Drosty-Museum. Dabei gibt es eine Vogtei zu sehen, einige historische Handwerksbetriebe und ein Haus aus der kapviktorianischen Epoche. Toni lebt als Historiker richtiggehend auf, während ich schon wieder schläfrig werde.

Drosty-Museum

Toni interessiert sich für's alte Handwerk ...

... während ich mich mehr für den Garten interessiere


Haus aus der kapviktorianischen Epoche


alte Waschmaschine
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen