
Tsitsikamma NP
Weiter nach Osten heißt die Devise. Wir verlassen das Western Cape und kommen ins Eastern Cape. Auch die Landschaft verändert sich. Durch den Tsitsikamma-Nationalpark regiert der Urwald, danach sieht es deutlich nach Savannenlandschaft aus. Unterwegs fahren wir über die Bloukransbrücke. 216 m über eine Schlucht. Hier könnte man den höchsten Bungee-Jump der Welt runter machen. Wir stellen aber fest, dass wir zu alt für den Schmarren sind, schließlich konnten wir das Thema ja schon von unserer Löffelliste streichen. Noch einen Abstecher zum Big Tree - ein 800 Jahre alter Mammutbaum.
Bloukransbrücke





Big Tree - immer schwierig auf ein Bild zu kriegen

Moekies Koekies - handgemacht, noch warm und frisch verpackt


Richtung Jeffreysbaii
Am Nachmittag kommen wir in Jeffrey's Bay an, die Surfermetropole Südafrikas. Ein netter kleiner Ort, mit Hippie und Backpacker-Vibe. Surfshops reihen sich aneinander. Allerdings wird es auch hier gegen Abend sehr ruhig. Die Geschäfte schließen um 17.00 Uhr, um 20.00 Uhr sind die Straßen menschenleer. Nach einem Essen beim Mexikaner, welches eher enttäuschend war endet der Abend vor dem Fernseher mit 3 spannenden Sendern, welche noch mehr Werbung bringen als unsere und nur irgendwelche doofen Soaps laufen. Gut dass wir ne Flasche Rotwein im Haus haben ...

beim Mexikaner
Strandspaziergang in Jay-Bay





Vormittags liegen wir faul am Strand und genießen das Nichtstun. am Nachmittag klappern wir die Surfshops von J-Bay ab. Hier gibt's auch von allen bekannten Marken ein Factory-Outlet. Das ganze ist dann doch nicht so wie wir uns das erwartet haben und werden auch nicht wirklich fündig. Kommt mir vor, als ob die hier die Sachen verkaufen, welche ich 2 Jahre vorher in Australien gesehen habe. Wenn ich mich nicht täusche ist da auch was Wahres dran.
Beach-Day




Abends sind wir von unserem Gastgeber zum Braai eingeladen. Auch eine ausgewanderte Deutsche ist dabei. Beide haben einen Sohn im gleichen Alter, welche echte Surfprofis sind. Ich glaub, die konnten vorher surfen bevor sie laufen konnten. Es wird viel gelacht, diskutiert und getrunken. Echt toll, wie locker, offenherzig und angenehm die Leute hier sind. Wir finden ja, man lernt ein Land am besten kennen, wenn man sich mit den Einheimischen unterhält. Das bewahrheitet sich auch diesmal. Wir erfahren viele Dinge, die man in keinem Reiseführer lesen kann und auch einiges über die Kriminalität in SA. Supersatt und zufrieden gehen wir schlafen.
Abschied nehmen von den Lightfoots, ein Abschied der uns schwer fällt. Wir mögen diese Leute sehr. Doch bevor wir uns auf den Weg nach Port Alfred machen, muss ich nochmal in einen Shop reinschauen, den ich gestern nicht mehr geschafft habe. Es sieht schwer danach aus, als ob das wieder einmal länger dauern könnte. Zum Leid von Toni, der auch noch kurz in einen Shop reinguckt wo er nix findet, dann ins Internet guckt, um Nachrichten zu lesen und den Schneeregen im Ländle zu belächeln. Noch angenehmer ist es dann hier bei Sonne und 27° in FlipFlops rumzuschlendern. Als Toni wieder vorm Laden steht habe ich immer noch ein Haufen Klamotten zum probieren. Nach ca. einer Stunde war es dann vollbracht und ich komme freudestrahlend mit einer vollen Tasche raus. Aber nicht zu vergessen ich musste ja auch nochmal ins Roxy Outlet wo ich noch was gesehen hatte. Auch da hab ich nochmal zugeschlagen während Toni Löcher in die Luft starrt und der Magen anfängt zu knurren. (Ja, ja Frauen wenn sie im Kaufrausch sind.) Danach gönnen wir uns einen Mittagssnack. Jetzt wird's aber echt Zeit nach Port Alfred aufzubrechen. Und nein! kurz bevor wir die Autobahn erreichen steht da schon wieder ein großes Shoppingcenter. Ich hab ja jetzt keinen Kurze-Hosen-Engpass mehr, jedoch für Toni muss noch dringend eine her. 10 Shorts später passt dann endlich eine. So, 14:30 Uhr und das war's nun wirklich mit Jeffrey's Bay.

Höhstöffl ;-)

Lightfoots Anwesen


Factory Shop

Chill out nach dem Shoppen
1 Kommentar:
sg aus götzis,
brother joe & bande!
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